Bauherrenunterstützung

Projektentwicklung für die Verlegung des Bahnhofs, Châtel St-Denis

Berufs
Ort

Châtel St-Denis (CH/FR)

Mandator

Gemeinde Châtel St-Denis Transports publics fribourgeois (Freiburgische Verkehrsbetriebe Holding AG)

Mission

Koordination der Vorstudien, Organisation der Testplanung (Parallele Studienaufträge), Synthese der Testplanung und Begleitung der Machbarkeitsstudien

Datum der Studie

2013-2014

Partnern

Frédéric Lampin (tpf), Hans-Jürg Spirgi (tpf), Pascal Genoud (Châtel St-Denis)

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Die tpf müssen ihre Infrastruktur in Châtel St-Denis den Anforderungen des Bundesgesetzes über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen anpassen; ausserdem soll auf die „Y“-Spur verzichtet werden, um den 30′-Takt zu erreichen.

Bevor mit dem Versetzen des Bahnhofes ein neuer Entwicklungsimpuls gesetzt wird, ist eine städtebauliche Studie in einem erweiterten Projektperimeter von ungefähr 15 ha um den neuen Bahnhof herum – und mit einer Aufnahmekapazität von ± 2000 Einwohnern und Arbeitsplätzen – erstellt worden.

Unser Auftrag beinhaltete die Bauherrenunterstützung für die benötigten Vorstudien und die Begleitung einer Testplanung (Parallelstudien). Nach den ersten Planungsschritten wurde die Verortung des neuen Bahnhofes nochmals untersucht und ein Projekt, bei dem eine Kantonsstrasse um das Zentrum herumführt, in das Projekt integriert. Somit konnte der Zentrumsplatz sogleich in eine 20 km/h-Zone umfunktioniert werden, eine Massnahme, welche die Bevölkerung lange herbeigesehnt hatte. Acht Planungsteams (Architektur und Mobilität) wurden für die erste Runde und drei Teams für die zweite Runde der Raumstudien einbezogen. Die Projekte bezogen sich auf zwei sich überschneidende Massstäbe: den erweiterten Planungsperimeter (Städtebau) und das Gebiet um den Bahnhof herum (Architektur).

Für die Begleitung des Studienauftrages hat urbaplan folgende Arbeiten ausgeführt :

  • Identifikation der Herausforderungen und Einschränkungen der Raumplanung aus Sicht der gewünschten Raumentwicklung im bebauten Umfeld
  • Verfassen des Planerpflichtenhefts und Beratung des Planungsträgers bei der Zusammenstellung des Beurteilungsgremiums (Jury) und der einzuladenden Büros
  • Analyse der Projekte je Planungsschritt und jeweiliges Erstellen von Berichten, Organisation von Workshops und Verfassen des Juryberichtes
  • Unterstützung der Bauherrschaft für die Synthese und die Aufnahme der Folgearbeiten des Projekts: Machbarkeitsstudien, Offertanfragen bei spezialisierten Büros (Landschaft, Mobilität und Umwelt), Koordination der Resultate mit den geplanten Infrastrukturen (Eisenbahn und Kantonsstrasse), Erstellen von zwei Sondernutzungsplänen, Anpassung der Ortsplanung und Koordination mit den Prozessen des Kantons und des Bundes