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urbaplan | Pilotprojekt «Innenentwicklungspotenziale aktivieren» Fallbeispiel Golaten - urbaplan Pilotprojekt «Innenentwicklungspotenziale aktivieren» Fallbeispiel Golaten - urbaplan

Raumentwicklung

Pilotprojekt «Innenentwicklungspotenziale aktivieren» Fallbeispiel Golaten

Berufs
Ort

Golaten (CH/BE)

Mandator

Regionalkonferenz Bern Mittelland

Mission

Mit dem Pilotprojekt soll in der Region Bern-Mittelland eine vorbildliche Praxis der Innenentwicklung angestossen und etabliert werden.

Datum der Studie

2017 - heute

Download Projektblatt

Bei diesem Projekt geht es um die Suche nach dem geeigneten Umgang mit Innen- und Nachverdichtung und insbesondere um deren Umsetzung. Gemäss unserer Erfahrung ist in den meisten Fällen, wie auch in Golaten, nicht die bestehenden baupolizeilichen Grenzen die Herausforderung. Es fehlt in erster Linie an Information, Kommunikation mit den Raumnutzenden (Eigentümer und Nutzer) und Strategien zur Umsetzung. Wie bei jeder baulichen Entwicklung gilt auch für die Verdichtung: Keine Umsetzung ohne die Grundeigentümer.

Mit Regionalkonferenz, Experten, Planer, Gemeinde, Eigentümer und Bevölkerung sind viele Akteure für die Bearbeitung des Leitbildes vorgesehen. Innenverdichtung ist jedoch nie „nur“ eine Herausforderung für die Experten, sondern insbesondere eine Aufforderung an die Betroffenen vor Ort. Das vorgeschlagene Vorgehen ist für die Gemeinde Golaten – und das Pilotprojekt „Innenentwicklungspotenziale aktivieren“ – entworfen. Die Raumnutzenden und die Experten werden jeweils in Kreativarbeitssitzungen (Ateliers) eingebunden und in den Erarbeitungsprozess involviert.

Um die Qualität der Dichte überprüfen zu können soll das Leitbild in Iterationen erarbeitet werden. Durch die gezielte Wiederholung kann einerseits sehr schnell ein klares Bild gezeichnet werden. Andererseits bietet sich das Vorgehen an, gewisse Inhalte gezielt zu vertiefen. So entstehen massgeschneidert Annahmen welche gezielt hinterfragt und diskutiert werden können.

Durch das vorgeschlagene Vorgehen werden die Raumnutzer an die Möglichkeiten herangeführt und es werden die tatsächlichen Qualitäten auf Augenhöhe diskutiert. Es entsteht ein positives Momentum mit eigenen Ideen der Raumnutzenden. Sie müssen so keine Defensive Haltung gegenüber der Planung einnehmen sondern erhalten konstruktives Feedback durch Experten. Die Kreativarbeitssitzungen mit den Experten sind dazu da, die Aussagen der Raumnutzer zu verifizieren oder zu wiederlegen. Die Experten werden effizient eingesetzt, da sowohl Grundlagen als auch erste Aussagen bereits als Grundlage aufgearbeitet wurden.

Die Methode ist äusserst flexibel. Die Anzahl Ateliers kann variieren. Die Raumnutzer und Experten können an einer Veranstaltung teilnehmen oder die Veranstaltungen weiter (beispielsweise nach Thema) aufgeteilt werden. Die Anzahl Iterationen kann ebenfalls angepasst werden.